Tag 23 – Mi, 03.02.21

Tag 23 – Mi, 03.02.21

Aufstehen, Frühstück machen, Kinder antreiben, Wäsche aufhängen, duschen, Tochter zum Call anmelden (okee, das hat Emil übernommen).

Dann: Homeschooling startet nicht gut. Wenn die Kinder keine Lust haben, haste keine Chance. Selbst Emil kann sie heute nicht wirklich motivieren. Obwohl wir zu zweit sind, schaffen wir mit viel guten Zureden (Emil) und viel Schimpfen/Erpressen (ich ☹) nicht mal ansatzweise die Hälfte des Tagesplanes.

Arbeiten – für mich quasi nicht möglich.

Ich wollte heute anfangen die noch wenigen Bestandskunden der Cool Cats durchzutelefonieren, um Termine abzuklären oder endlich Termine für 2021 festzuzurren. Und um weiter die Übergabe an unsere neue Bookerin voranzutreiben.

Ich habe genau eine (!) Kundin geschafft.
*seufz

Und das liegt sicherlich nicht daran, dass ich ineffizient arbeite.
Aber wenn ich im 5-Minuten-Takt gestört oder angejammert (okee, manchmal auch angestrahlt… ;-)) werde, DANN bin ich ineffizient.

Und zwischendurch muss ich dann auch mal wieder eine laaange Nachricht an die Lehrerin schreiben. Jammere ich? Nein, ich glaube.
Aber ich habe das Gefühl, dass ich nochmal darauf hinweisen muss, dass es zu viel ist.

Warum macht das Schulministerium nicht endlich einen Cut? Kürzt Inhalte, nimmt dieses Gesetz zurück, in dem „Präsenzunterricht = Distanzunterricht“ steht?!
Wir haben hier aktuell nämlich umgekehrte Verhältnisse:
einer halben Stunde Online-Unterricht (Pandemie) steht eine halbe Stunde Lernzeit (in der normalen Schulzeit, eigenständiges Arbeiten, hier: 1. Klasse) gegenüber.
2-3 Stunden Homeschooling (Pandemie) stehen 2-3 Stunden Unterricht (in der normalen Schulzeit, Unterricht durch LehrerIn, hier: 1. Klasse) gegenüber.

D.h. die Kinder haben keinen Unterricht, sondern müssen alles selbst erarbeiten. Bzw. so !@#$%-Lehrer wie mich ertragen.

Und zum Verständnis: die Lehrerin gibt nicht nur eine halbe Stunde pro Tag Online-Unterricht. Sondern 4 x! Jeweils 6 Kindern. Und überzieht meist auf 45 Minuten. Um dann in den nächsten Call zu hetzen. Und macht dann den ganzen anderen Rest. Inkl. teilweise sogar 1-zu-1 Betreuung.

Ich bin natürlich noch lange nicht mit allem fertig. Also, mit produktiv sein.
Frank kommt runter, Schichtwechsel, er hat gleich nen Call.

Ich gehe schnell einkaufen, heute gibt es ein Festessen: Kaiserschmarrn!
Unsere Corona-Premiumfreunde Kitty und ihre Tochter Liva kommen heute nämlich das letzte Mal bis Mitte März.
*määäh
Liva ist noch kein Schulkind, sie flüchten in die Sonne. Weit, weit weg.

Während ich nochmal zur Post muss, geht Kitty mit den Kids raus und lässt sie nochmal so richtig laufen, rennen und austoben. Emil hat Online-Unterricht. Wir haben dann noch einen wunderschönen Nachmittag/Abend.

UND! Emil, mein Superheld-Lieblings-Patenkind hat es voll drauf und richtet mir abends eine Facebook-Seite „Wer jammert, verliert“ ein.
*ganzvielliebe!

Normalerweise macht das mein anderer Superheld. Der Göttergatte.
Aber der ist gerade dadurch, dass er meinen Blog eingerichtet hat, voll angefixt und im WordPress-Universum verloren gegangen und baut eine neue Webseite auf: https://werteland.com/.

Weiter zu Tag 24.

Judith

Künstlermanagerin, Lebensgestalterin, Familienmanagerin

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