Rückkehr

Rückkehr

Huhu.
Da bin ich.
Wieder. 😉

Ich bin mal knapp drei Monate abgetaucht. Also, zumindestens hier, in diesem Blog.

Dieser Blog hier heisst „Wer jammert, verliert“.
Und irgendwie wurde ich aber täglich jammeriger.
Und wütender.
Und unausgeglichener.
Unfairer auch! Den Kindern gegenüber.

Deswegen musste ich mal eine Pause machen.

Außerdem hatte ich so langsam das Gefühl, dass ich jede Meinung von mir gut untermauern muss, im Detail erklären muss, aus Angst, sonst nicht verstanden zu werden. Oder noch schlimmer, angegriffen zu werden?

Was habe ich die letzten drei Monate gemacht?
Unter anderem eine lange Reise. Davon aber ein anderes Mal mehr.
Vielleicht.

Aktuell sind wir auf dem Heimweg.
Und ganz ehrlich: ich habe keine Lust nach Hause zu kommen.
(Freue mich aber auf meine FreundeInnen und die Familie 🙂

Ganz bewusst haben wir die letzten Wochen mal den Kopp zugemacht, keine (okee, wenige) Nachrichten gelesen und einfach mal das Da-wo-wir-waren genossen.
Jetzt gerade sitze ich am Gardasee, schwitze so langsam vor mich hin, genieße es aber, weil das Wetter ab hier nur noch schlechter werden soll, freue mich über die Aussicht und bin traurig, dass unsere schöne Reise sich dem Ende nähert.

Und frage mich: WARUM habe ich keine Lust, nach Hause zu fahren?
(Okeee, abgesehen davon, dass es zuhause kein Meer, keinen blauen Himmel, keinen wunderschönen Strand gibt 😉

Einer der Gründe ist, dass ich keinen Bock habe, wieder in diesen Corona-Mist einzutauchen.
Ich habe – aus meiner Sicht – in den letzten Wochen einen gesunden Abstand zu allem gewonnen.
Mir MEINE Meinung gebildet.

Und jetzt habe ich Angst, dass unser Leben genauso weitergeht wie vor 3 Monaten.
Dass der nächste Lockdown kommt. Dieses Mal nur für Ungeimpfte? Also, uns?
Die Kinder weiterhin Masken tragen müssen, wahrscheinlich sogar dreimal die Woche zum Testen. Zum Kotzen, finde ich das. (kochender Frosch, tba)
Die Gespräche werden sich weiterhin zum Großteil nur um Corona drehen…
Es wird immer noch versucht, der Pandemie ein Ende zu setzen, anstatt ENDLICH zu lernen, dass wir MIT Corona leben müssen.

Außerdem ertrage ich Polarisierung in welche Richtung auch immer nicht mehr.
Sie geht mir schlicht und ergreifend auf den Keks. Es gibt nur noch zwei Seiten, schwarz, weiß, jeder gegen jeden… Okee, das stimmt nicht. Jetzt übertreibe ich. Nicht in meinem privaten Umfeld. Dafür danke ich meiner Familie und meinen FreundenInnen. Hier ist das Miteinander immer von Respekt für die Meinung des anderen geprägt. (Ich habe wohl einfach gute Menschen um mich herum.)

Die nächsten Wochen werden also wieder spannend.

Ich trinke mit jetzt noch nen Aprol Spritz und genieße den Ausblick.

Judith

Künstlermanagerin, Lebensgestalterin, Familienmanagerin

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