Kinder sollten keine Maske tragen

Kinder sollten keine Maske tragen

Diesen Artikel will ich schon lange schreiben. Genauer gesagt seit Anfang der Sommerferien. Als ich erfuhr, dass schon vor den Sommerferien beschlossen wurde, dass unsere Kinder nach den Sommerferien weiterhin Maske im Schulgebäude und vor allem AM Platz tragen müssen.

Gestern kam dann die neue STIKO Empfehlung raus.

Die mich nicht schlafen lässt. Weswegen ich seit 04:00 Uhr wach liege und nach anderthalb Stunden jetzt aufgestanden bin, um zu schreiben.

In welchem Zusammenhang stehen das Maske tragen unserer Kinder und die Empfehlung der STIKO?

Als ich vor knapp 6 Wochen erfahren habe, dass zum Schulbeginn weiterhin Maskenpflicht in der Schulen herrscht, habe ich vor Wut geweint, laut rumgeschrien, geflucht wie ein Rohrspatz.
Ich war sooo wütend!
Oder mütend?

Die EM lief bereits, die Stadien waren voll, fast keiner trug Maske. Es gibt so viele Beispiele, wo keine Maske getragen wurden/werden. In den Büros dürfen die Menschen ihre Maske am Platz ausziehen. Und unsere Kinder sehen das alles zum Teil und sollen weiterhin Maske AM PLATZ tragen?

Das ist so unfassbar ungerecht.

Ich habe mich seitdem mit vielen Menschen darüber unterhalten. Einige bis sehr viele sagten mir freundlich, aber doch sehr klar: „Judith, stell Dich nicht so an. Die Kinder kommen damit klar, sie stört es nicht.“

Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.
Haben sie recht? Rege nur ich mich auf und die Kinder stört es gar nicht?

Seid mir nicht böse, aber ihr habt nicht recht.
Ich finde es nicht okee von uns Erwachsenen, zu entscheiden, ob Kinder das stört oder nicht.
Diese Meinungsbildung steht uns nicht zu!
Zumal ein Großteil von uns eben NICHT im Alltag Maske tragen muss.

Kinder gewöhnen sich an alle Situationen, das ist schon immer so gewesen, das müssen sie, weil sie keine andere Chance haben. Um das ein bisschen besser zu verdeutlichen: es gibt viele Bilder von lachenden und spielenden Kindern in z.B. Flüchtlingslagern. Sie haben sich an ihren Alltag gewöhnt. Aber ist das richtig?

Unsere Kinder haben sich an das Maske tragen gewöhnt. Aber ist das richtig? Ist es richtig, dass sie im Klassenzimmer, wo Bildung stattfinden soll, nur die Augen ihrer LehrerIn und ihre KlassenkameradenInnen sehen?

(Und jaaa, ich weiß, jammern auf hohen Niveau, immerhin sitzen sie in Klassenzimmern und nicht im Flüchtlingslager…)

Es gibt das so genannte „Boiling Frog Syndrom“. Wirft man einen Frosch in kochendes Wasser, springt er sofort heraus. Setzt man ihn hingegen in einen Topf mit kaltem Wasser, das man langsam zum Kochen bringt, versucht er nicht, zu flüchten, weil er die Temperaturveränderung kaum spürt. Bis es zu spät und der Frosch totgekocht ist. (Achtung, für Rechthaber, bitte bis zum Ende lesen! 😉)

Und genau das, habe ich das Gefühl, passiert mit uns Eltern.
Wir werden gekocht, langsam, seit anderthalb Jahren.
Zermürbt.
Wir leiden mit unseren Kindern, die nach Hause geschickt wurden, die ihre Freunde nicht mehr treffen durften, nicht zum Sport gehen konnten, … Ach ja, letztes Jahr wurden sogar die Spielplätze abgesperrt, das habe ich ganz vergessen.

Und damit die ungerechtfertigten, harten Regeln für Kinder endlich ein Ende haben, müssen wir sie dann halt jetzt auch impfen lassen… Wir geben klein bei, weil wir zermürbt sind, weil wir unsere Kinder „befreien“ möchten.
Weil wir uns fragen: wird es als nächstes eine Zwei-Klassen-Gesellschaft im Klassenzimmer geben? Kinder, die geimpft sind, müssen keine Maske mehr tragen und sich nicht mehr testen lassen?

Vor 6 Monaten oder länger hätten (MEINE Meinung, kann ich nich belegen, iss so ein Bauchgefühl… 😉) sehr viele Eltern „NEIN“ zur Impfung ihrer Kinder gesagt.
Und jetzt? Das Blatt hat sich leider schnell gewendet. Weil wir weich gekocht wurden.

Übrigens, das „Boiling Frog Syndrom“ ist ein Mythos. Ein Frosch fängt an, um sein Leben zu kämpfen und versucht dem immer wärmer werdenden Wasser zu entkommen.

Können wir bitte alle Frösche sein?!

P.S.:
Und die STIKO wird irgendwann auch empfehlen, Kinder unter 12 zu impfen.
Das Argument „Meine Kinder sind ja zum Glück noch unter 12, das betrifft mich nicht.“ zählt also nicht…

Judith

Künstlermanagerin, Lebensgestalterin, Familienmanagerin

22 Comments

  1. Liebe Judith, ich verstehe dich vollkommen. Du hast sowas von Recht. Mit dem Fußball EM habe ich auch gedacht was Das ganze soll. Erwachsene ohne Masken feiern, schreien, klatschen Leben als ob nichts wäre. Und jetzt paar Wochen später mussten die Kinder wieder Masken tragen und zweimal sich dem Test in der Schule unterziehen.
    Habe mir auch gedacht irgendwann wird schon besser aber ich finde es wird immer schlimmer und schlimmer. Ich habe über ein und hab Jahre meine engste Freunde persönlich nicht gesehen, weil die wollen das nicht. Telefoniert haben wir denke ich nur aus Pflichtgefühl.
    Ich kann noch viel dazu erzählen aber unsere Freundschaften sind nicht mehr so wie früher obwohl wir uns über 30 Jahren sehr gut kennen und wirklich enge Freunde waren. Es ist jetzt ganz ganz anders geworden. Die Freunde sind alle aus verschiedenen Gründen geimpft. Entweder wegen Familien treffen, oder reisen wieder dürfen oder aus anderen Gründen. Aber keine aus Überzeugung dass das alles richtig, gut und helft zum Glück in meine Familie ob hier oder Slowakei sind alle gegen Impfung.
    Das ist aber immer noch zu wenig.
    Da müssen wirklich mehr Leute dazu stehen und sich gegen diesen Regelungen zu stellen. Befehle ist das einfacher dem Kind die Maske über Gesicht zu ziehen obwohl die selber bestimmt Atemprobleme haben… LG Iva

  2. Ich kann nicht verstehen, wie man es so sehen kann. Mein 12-jähriger Sohn ist bereits geimpft und ich werde auch meine Tochter impfen lassen, sobald der Impfstoff für unter 12jährige frei gegeben wird. Die Maske ist doch dann endlich weniger wichtig, wenn die meisten, die sich in engen Räumen zusammen finden, diesen hocheffektiven Schutz haben. Das Virus ist das Problem, nicht der Schutz dagegen. Es ist noch überhaupt nicht klar, ob dieses Virus nicht auch bei leichten Verläufen langfristig das Gehirn angreift. In den USA steigen die Zahlen der Kinder, die ins KH müssen. Schutz für Kinder und Garantie eines normalen Lebens geht nur mit Impfung oder Quarantäne.

    • Eine Garantie gibt es auch mit Impfung nicht! Und es weiß auch keiner, ob die Impfung auch noch gesundheitliche Folgen hätte. Dieses Schwarz-Weiß-Denken ist meines Erachtens nicht der richtige Weg! Vieles steht nicht im Verhältnis, wenn man Vergleiche zieht und mehr noch bleibt unverständlich und sinnfrei, weil es keiner anständig und vorallem wahrheitsgemäß-ohne Angst vor Folgen- erklären kann! Ich habe leider das Vertrauen in unsere Regierung verloren. DAS macht mich unsicher und insbesondere skeptisch, deren Entscheidungen mitzutragen!

    • Liebe Tanja,
      danke, dass Du meinen Artikel kommentiert hast. Auch wenn wir so unterschiedliche Meinungen haben… 😉

      Ich bin prinzipiell nicht gegen das Maske tragen. Ich finde es einfach unfassbar ungerecht, dass Kinder Maske AM Platz tragen müssen, während Erwachsene sich das Recht nehmen, dies nicht zu tun (Restaurant, Arbeitsplatz, etc.). Das macht keinen Sinn, ist einfach nicht logisch. Vor allem im Anbetracht dessen, dass die Kinder in den Pausen und beim Essen eh keine Masken anhaben.

      Und ich finde, dass das Virus nicht das Problem ist, sondern unser Umgang (Schutz) damit. Ein Virus verschwindet nicht, er bleibt. Das Wesen eines Virus ist es sogar zu mutieren. Deswegen sollten wir endlich einmal anfangen zu lernen, mit dem Virus zu leben. Mit einem Virus, der eine 99,98% Überlebensrate hat. 😊

      Und die Anzahl der Long Covid Patienten kann mit Sicherheit in keinster Weise mit den Zahlen der Langzeitfolgen der verschiedenen Lockdowns (Existenzzerstörungen, Vereinsamung von Kindern und Singles, Bulemie/Magersucht/Depressionen, Gewaltzunahme in Familien, ……) mithalten.

      Schutz für Kinder und Garantie eines normalen Lebens – Impfung oder Quarantäne sind für mich nicht der richtige Weg. Da kommen wir wohl nicht auf einen Nenner…

      LG, Judith

  3. Zum Glück sitzen unsere Kinder nicht in Flüchtlingslagern sondern nur im Klassenzimmer, in der Kita, zu Hause. Wie kann man so einen Vergleich ziehen? Meine Tochter ist fünf, ich würde sie sofort impfen lassen wenn es erlaubt ist. Sie trägt (fast) anstandslos eine Maske. Warum sollte es den Kindern schaden? Meine Tochter trägt auch einen Sonnenhut obwohl sie lieber keine tragen würde.
    Versteht mich nicht falsch, ich würde mir für mein Kind auch etwas anderes wünschen. Ich finde die Situation auch nicht prickelnd, aber wir sollten uns alle bewusst sein, dass wir nicht in einem von Terroristen besetzten Land leben, Strom und sonst alles habe was wir brauchen um gesund zu bleiben.

    • Liebe Katha,
      manchmal muss man plakative, extreme Beispiele benutzen, um etwas zu verdeutlichen. Und dieses Beispiel sollte nur zeigen wie anpassungsfähig Kinder sind. Und das DAS nicht richtig ist. Das Beispiel mit dem Sonnenhut ist gut. Aber ich bin ja auch nicht prinzipiell komplett gegen das Maske tragen. Sondern habe verurteile die Ungleichbehandlung von Kindern und Erwachsenen. Und sehe die weiteren Folgen der Maske als sehr kritisch. Und habe Angst, dass immer mehr Eltern, die vorher noch gesagt haben „Nein, mein Kind wird nicht geimpft!“, einknicken (sorry, mir fällt jetzt kein besseres Wort ein) und ihr Kind dann doch impfen lassen, damit die Kinder eeendlich die Maske weglassen können…
      Und ja, das ist jammern auf ganz hohem Niveau! Hab ich auch geschrieben. 😉
      LG, Judith

  4. Also ich entscheide nicht für mein Kind, dass die Maske nicht stört. Mein Kind sagt mir sehr deutlich, dass Hausaufgaben stören, dass Eincremen nervt, dass das Essen nicht schmeckt… 😉 Warum sollte es bei der Maske anders sein?

      • Liebe Nina,
        bei uns ist es genau andersrum. 😉 Die Maske stört. Siehe auch das Zitat auf der Eingangsseite: „Mama, wir können mich ja schrumpfen, dann könnt ihr mich im Kinderwagen rumschieben und ich muss keine Maske tragen.“
        LG, Judith

        • Ich habe deine Text missverstanden. Ich dachte du meinst, dass wir Eltern für unsere Kinder entscheiden, dass es nicht stört. Aber du meinst eher alle Erwachsenen allgemein. Da stimme ich dir zu. Manche Kinder stören sich dran und manche nicht. Für die, die es sehr unangenehm finden, ist es natürlich doppelt bitter, wenn die Fußballfans ohne feiern, damit die Fallzahlen erhöhen und die Kitas und Schulen wieder schließen müssen.

  5. Ich verstehe dich! Fand die EM und die Lockerungen mit gleichzeitiger Ankündigung der Masken Pflicht nach den Ferien einen Hohn!
    Meine Tochter fragt jedesmal, ob man Maske tragen muss. Wenn ja, dann wählt sie oft lieber etwas anderes oder den Garten… so pauschal kann man nicht sagen, dass es den Kindern nix macht…

    Und auch impfen lassen, würde ich sie aktuell nicht!
    Ich selbst bin schwanger und deswegen nicht geimpft, möchte es in der Stillzeit auch nicht machen. Aber man wird ja schon dazu genötigt. Eine Impfpflicht gibt es nicht, aber indirekt sehr wohl… traurig aber wahr. Wenn die geimpften wenigstens nicht mehr erkranken könnten und es nicht mehr übertragen, dann würde ich nochmal drüber nachdenken… aber wenn ich mir Israel anschaue… da gehen die Zahlen trotz Impfung hoch…

  6. Danke für deinen Artikel. So perfekt zusammengefasst! Ich kann jedes Wort von Herzen unterschreiben und ich würde mir auch so sehr gut wünschen, dass wir Frösche werden. und den Mut haben, wie du, deine Meinung zu sagen und für die Kinder zu kämpfen und zwar ohne noch jedesmal dazu sagen zu müssen „ ja, ja, es geht uns ja gut, aber …“ und „ich weiß, wir jammern auf hohem Niveau“, denn mit der Argumentation kannst du immer Menschen finden, die scheinbar größere Probleme haben. Aber das ist doch kein Argument, um die ungerechte Situation für unsere anpassungsfähigen Kinder zu akzeptieren. Danke dir!!

  7. Auch wenn ich die meißten Deiner Gedanken zu diesem Thema gut nachvollziehen kann, kann ich ihnen nicht voll und ganz zustimmen. Ich glaube nicht, dass alle Eltern, die ihre Kinder jetzt impfen lassen, weichgekocht wurden. Ich denke, viele haben nur auf eine bessere Datenlage gewartet, bevor sie ihr Kind haben impfen lassen. Die hat die Stiko jetzt geliefert, bzw. sieht sie als gegeben an. Vielleicht hat das einfach den ein oder anderen davon überzeugt, dass diese Impfung auch nicht dramatischer ist als die anderen Impfungen, die wir unseren Kindern geben lassen, um sie vor schlimmen Krankheiten und daraus resultierenden Folgen zu bewahren. Ich persönlich habe mich aus vollster Überzeugung impfen lassen. Ich denke, dass das sowohl mein persönliches Risiko zumindest für einen schweren Verlauf deutlich reduziert als auch, dass es ein wichtiger Baustein dafür ist, die Auswirkungen der Pandemie für die Allgemeinheit so gering wie möglich zu halten. Trotzdem habe ich lange Zeit auch immer gesagt, dass ich meine Tochter, die nächstes Jahr 12 wird, erstmal nicht impfen lassen würde. Jetzt, wo aber in den USA bereits 10 Mio. Kinder geimpft wurden und auch aus anderen Ländern verwertbare Daten vorliegen, und es so aussieht, dass die Impfung auch Kindern in aller Regel nicht zu schaden scheint, bin ich schon etwas positiver gestimmt. Warten wir es ab, wie die Lage ist, wenn ihr Geburtstag naht. Das sind aber alles meine persönlichen Schlüsse, die ich aus der aktuellen Lage und den zur Verfügung stehenden Informationen gezogen habe. Wenn andere zu anderen Schlußfolgerungen kommen, ist das ihr gutes Recht. Aber warum sind die Fronten so verhärtet? Warum bist Du zum Beispiel der Überzeugung, alle Eltern, die sich für die Impfung entscheiden, sind einfach weichgekocht. Warum sprichst Du ihnen damit ab, dass sie eine wohlüberlegte Entscheidung getroffen haben? Warum werden momentan alle von der jeweiligen „Gegenseite“ nur noch entweder als Schlafschafe oder als Schwurbler verunglimpft. Kann man denn nicht damit leben, dass Menschen mit dieser Situation unterschiedlich umgehen, sich mit anderen Lösungen wohlfühlen?

    • Liebe Birte,
      ich gebe Dir komplett recht. In manchen Textpassagen bin auch ins Polarisieren gerutscht und habe nicht deutlich genug gemacht, dass das MEINE Meinung ist.
      In dem ganzen Text spiegelt sich meine Angst wieder, dass unsere (und damit meine ich jetzt meine Kinder, als „unsere“ 😉 Kinder letztlich durch die äußeren Umstände dazu gezwungen werden, sich impfen zu lassen… Bzw. teilweise lese ich jetzt auch schon Sachen wie „Gruppenzwang“. Äußere Umstände als auch Gruppenzwang sollten kein Grund sein, sich oder seine Kinder impfen zu lassen.
      Und ganz wichtig! Ich bin voll bei Dir: „Menschen gehen mit dieser Situation unterschiedlich um und fühlen sich mit anderen Lösungen wohl“. Danke fürs mich „ermahnen“, dass ich meine Texte immer nochmal lese in Bezug auf „Leben und leben lassen“. 🙂
      LG, Judith

  8. Liebe Judith, dein Artikel hat mich gleichermaßen erfreut und mir auch ein schlechtes Gewissen bereitet. Auch ich wollte nach der sehr frühen, verfrühten weiteren Schulministerlichen Verordnungen an unsere Bildungsministerin schreiben. Aber dann wollte ich abwarten, hoffte und war abgelenkt. Schwups der erste Schultag war ran und ich konnte nicht mal mehr, wie vor den Sommerferien meine Tochter zu Hause beschulen. Da haben die Politikersch… mal eben auch da die Gesetzgebung geändert und ich habe das Recht gar nicht mehr, das als Eltern zu entscheiden.
    Die Kinder leiden und es ist alles nur Unsinnig und es geht nur um den Profit! Wer das noch nicht erkannt hat, sorry aber dem kann man nicht mehr helfen. Wir können Die nicht retten und müssen daher im kleinen Anfangen. Also lasst unsere Kinder beschützen vor all dem Unrecht. Jeder vernünftige Lehrer wird bestätigen, das die Maske eine Belastung ist und die, deren Kommentare hier was anderes vermitteln rate ich, mal eine Woche lang sechs Stunden am Stück eine zu tragen, vielleicht wacht ihr dann auf.
    Zur Impfung will ich lieber gar nicht erst was schreiben, nur so viel- alle Eltern die dieses Experiment an ihren Kindern freiwillig mitmachen, handeln aus meinen Augen völlig fahrlässig und ich kann nur für die armen Kinder hoffen, dass es gut ausgeht.
    Schaltet einfach den Mainstream aus, die Köpfe ein und werdet zu „Fröschen“!

    • Liebe Nadine, danke für Deine Offenheit. Jeder muss für sich entscheiden, was sich für ihn stimmig anfühlt. Für mich fühlt es sich zur Zeit nicht stimmig an, dass wir uns als Gesellschaft an einem Virus und an einer Impfung spalten… 🙁
      Mir hilft schreiben und diesen Blogbeitrag wollte ich schon lange schreiben. 🙂 LG, Judith

  9. Ihr Lieben.
    Ich habe „Alle“ Antworten auf Judiths zum denken anregenden Beitrag voller Aufmerksamkeit gelesen .
    Hier geht es tatsächlich um unsere Kinder und ggf. darum, wie wir mit der Gesamtsituation umgehen. Hier geht es nicht mehr um richtig oder falsch , sondern darum was wir bereit sind zu ertragen.
    Was wir dulden, oder ggf akzeptieren , je nach dem wieviel Kraft wir noch haben.
    Am „Limit“ fühlte ich mich letztes Jahr, das lasse ich nun hinter mir und schaue wieder nach vorne.
    Ich weiß jetzt, dass es noch viele Jahre so weiter gehen wird.
    Mein eigenes „Gefühl“ sagt mir, dass es vielleicht ab 2026 besser wird, wenn etwa 7 Jahre rum sind.
    Ist immer so, mit der ferflixten 7.
    Wenn Judiths Tochter sich
    “ schrumpfen lassen “ möchte, hat Sie sehr viel verstanden.
    Sie sagt durch die Blume , wie schön das Leben ohne Maske war. Sie ist genau so ein Kind die “ es“ checkt, Ich betrachte es aus der Perspektive einer Kindergärtnerin….kenne sie seid mehreren Jahren persönlich.
    Ich hätte diese Maske als Kind ebenso gehasst.
    „80er Jahre Kinder“ durften tatsächlich in Fützen springen, sich die Hände schmuzig machen und das tun was sie glücklich machte und nicht das was vernünftig war
    (Astrid Lindgren/ Pipi Langstrumpf).
    Diese elementaren Erfahrung ist der „absolute“ Baustein , zu wissen dass ich “ nichts“ benötige außer Erde und Wasser und die Hände um zu spielen und mich selber gut und glücklich zu fühlen.
    Ich wäre ebenso in einen Kinderwagen unter den Tisch oder unters Bett gekrochen, ….ich hätte meine Haare übers Gesicht gelegt, damit keiner sieht ob ich Maske trage….ich hätte die Erwachsenen ausgetrixt, die “ hätten“ es vermutluch nicht gemerkt.
    Wir wissen doch nicht, was das Alles mit unseren Kindern macht, und wo es hin führt.
    Ich glaube fast wir Eltern sind
    “ ohnmächtig ‚ & in einem „schockzustand „.
    Keiner reagiert mehr , wir sehen zu wie das alles so geschieht. Das z.B die Zahlen nach den Sommerferien extrem hoch schießen…..oh Wunder!!!
    Was haben wir für Möglichkeiten?
    Ich weiß es wirklich nicht.
    Nach drei Wochen Urlaub , wollte ich versuchen, es anzunehmen und zu akzeptieren, mich nicht mehr dagegen wären.
    Vielleicht werde ich heute die Kinder im Kindergarten motivieren mit Dreck & Matsch zu spielen, bei Regen oder bei Sonnenschein , Dann werde ich mich selber dazu setzten und mich „schmuzig “ machen und vielleicht einen schlauen Frosch finden .
    Dabei werde ich genauso glücklich sein, wie vor 42 Jahren , als ich noch 4 Jahre jung war. 🙂
    Meinen Job werde ich weiterhin lieben, da ich immer Kind bleiben darf.
    In diesem Sinne… Nadine Potzesny

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