Tag 4 – Fr, 15.01.21

Tag 4 – Fr, 15.01.21

Ich wache um 07:00 Uhr auf. Von alleine. Dümpel ne Stunde im Bett rum, lese ein bisschen. (Frank schläft wegen der Magenprobleme immer noch auf dem Sofa) Gegen 08:00 Uhr höre ich irgendwas im Flur und rufe „Halloooo? Ist das jemand? Ich brauch jemand zum Kuscheln!“

Tochter kommt strahlend angerannt und springt zu mir ins Bett, kriecht fast in mich rein. Wir kuscheln intensiv und quatschen.

Irgendwann starten wir in den Tag, Tochter hat um 09:45 Uhr wieder einen Call. Sohn ist mittlerweile auch wach, er hat Bauchschmerzen und kuschelt sich zu Papa aufs Sofa. Tochter bringt ihm den Haferflockenbrei ans Sofa, wir beide essen in der Küche. Sie will dann auch noch ein bisschen mit Papa kuscheln. „Okee, komm aber in 5 Minuten runter!“

Sie macht noch das Jahreszeiten-Arbeitsblatt von gestern fertig. Startet in den Call. „Du bist zu früh, Du bist erst um 10:45 Uhr dran!“
Wir gucken uns ihren Wochenplan an und ich sage: „Weisst Du was? Du machst jetzt nur das, was Du bis 10:45 Uhr schaffst, den Rest dann am Wochenende, das ist dann aber nicht mehr viel.“ Das motiviert sie und ZACK! hats sie echt fast alles geschafft.

Währenddessen packe ich die die Mappen mit den erledigten Aufgaben von beiden, die wir bis heute 15:00 Uhr in der Schule abgeben müssen.
Telefoniere mit der neuen Bookerin der Cool Cats.
Komme ich etwa gerade in einen Arbeitsflow…?

Tochter macht ihren Call und rennt danach glücklich nach oben! Mit Sohn habe ich vereinbart, dass er am Wochenende den heutigen Tag peu à peu nacharbeitet.

Alle sind glücklich und entspannt.
Ich arbeite!

Video-Call Zeiten vom Sohn kommen schon heute. Ich schreibe seiner Lehrerin, dass das einzig Gute am Lockdown das nicht-Wecker-stellen ist. Und dass er deswegen vielleicht am Klassen-Call (kein Unterricht) montags um 08:30 nicht teilnehmen wird. Keine Ahnung, wie sie das findet. Wahrscheinlich nicht gut. Ist mir aber egal. (Und irre mich gewaltig.)

Frank kommt runter und fängt auch an zu arbeiten.
Ich fahre schnell zur Schule, die Unterlagen der beiden Kinder wegbringen.

Kurz nach 15:00 Uhr werden die Kinder oben sehr laut. Ich weiß: jetzt drehen sie durch, kommen in den Tobe-Modus.
Ich gehe hoch und sage „So. Anziehen. Raus mit euch!“
5 Minuten später sind sie aus der Haustür.

Und ich kann weiterarbeiten!

Zwei Stunden später kommen die beiden glücklich zurück, ich bitte sie das Abendessen zu machen. Suppe warm machen und schön den Tisch decken. Um 18:00 Uhr sollen sie uns dann rufen.

Boaaa, ich kann weiterarbeiten. Was für ein arbeitsreicher Tag!

Um kurz nach 18:00 Uhr stehen die beiden dann tatsächlich vor uns und teilen uns mit, dass das Restaurant jetzt geöffnet hat.

Es gibt Suppe, Schnittchen und Nachtisch. (Bionella-Brote mit wahlweise Petersilie, Madarinen, Leggsie-Burger oder Gurken… Hmmm Leggär!)

Ich glaube, die beiden werden langsam groß. Wir nehmen uns vor, sie jetzt öfters mal, das Abendessen machen zu lassen.

Beim Abendessen besprechen wir mit den Kindern die Idee, mein Tagebuch als Blog zu veröffentlichen. Ob sie damit einverstanden sind. Sind sie. Unter der Bedingung, dass wir ihre Namen nicht veröffentlichen und keine Bilder von vorne von ihnen zeigen. (Boaaa, ich hab sie echt „gebrieft“… Böses, böses Internet! 😉
Wie es zu der Blog-Idee kommt, findet ihr hier!

Zum Abschluss machen wir unten zusammen Kino.

Weiter zu Tag 5.

Judith

Künstlermanagerin, Lebensgestalterin, Familienmanagerin

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